Jahresrückblick Videospiele 2019

So, mein Lieblingsmedium, das Videospiel! Cooles Jahr für Videospiele (aber wann war mal kein gutes Jahr für Videospiele), immer breiter und bunter wird das, was ein Videospiel sein kann. Ich hab auch wirklich sehr verschiedene Sachen gespielt, von Zeitvertreib über Action zu Kunst und Konzeptwerk.

Hier meine (berichtenswerten) Anschaffungen vom letzten Jahr:

Playstation 4

  • Portal Knights (PS+)
  • What remains of Edith Finch (PS+)
  • The Surge (PS+)
  • Gorogoa (7,49€)
  • Lonely Mountains (19,99€)
  • Death Stranding (43€ gebraucht)
  • Need for Speed: Heat (44€ gebraucht)

Switch

  • Baba is you (12,49€)
  • Cadence of Hyrule (24,99€)
  • Pokémon Schild (9,99€ eingetauscht bei Gamestop)
  • Wilmot’s Warehouse (13,99€)

Linux-PC

  • Factory Town (16,79€)
  • Islanders (4,49€)
  • Factorio (25€)

Insgesamt ein sehr günstiges Jahr! Meine Zweit-Playstation habe ich wieder verkauft, weil ich dann doch bei meiner Ma nicht sinnvoll gespielt habe, aber die rechne ich mal nicht wieder raus.

Jedenfalls für Spiele in 2019 genau 222,22€ ausgegeben, wie lustig! Das sind monatlich nur 18,51€, damit bin ich sehr zufrieden, wieder unter 30€ geblieben, und sogar noch weniger als letztes Jahr! Und ich glaube es liegt hauptsächlich daran, dass ich weniger Mist gekauft hab, der dann kaum gespielt wurde. Viele Sachen dabei, die mir wirklich Freude gemacht haben.

Portal Knights

Wirklich viel Zeit verbracht habe ich mit Portal Knights (zusammen mit meinem langjährigen Freund Micha, der in Freiburg wohnt, weswegen unsere Treffen fast ausschließlich in digitalen Welten stattfinden). Die Mischung aus Klötzchenbau à la Minecraft und Rollenspiel-Elementen mit Quests und Waffen war wirklich spitze. Süße Optik, es gibt was zu entdecken, die Aufgaben und das Bauen sind schön verschränkt. Ich wünschte, Minecraft hätte irgendwann die Kurve gekriegt, das Bauen in den Gameplay-Loop zu integrieren (jenseits von Haus und Bett haben, damit die Monster einen nicht kriegen), aber es sollte nicht sein.

Außerdem hat Factorio enorm hart eingeschlagen bei mir. Nachdem ich mich ja auf Satisfactory sehr gefreut habe, aber meine Hardware das Ding nicht gestemmt bekommt, bin ich zum Ursprung zurück: Gleiches Prinzip (Aufbau von automatisierten Systemen), aber aus der Vogel- statt aus der Ego-Perspektive. Ganz großartig war das, und zum Jahresende habe ich Micha auch noch überzeugt und nun spielen wir auf einem kleinen Server. Ich könnte schon wieder von vorn anfangen, so schön ist es, da zu planen und zu bauen.

Die größeren Spiele sind alle erst im späten Herbst gekauft, die müssen sich noch bewähren… Need for Speed lässt sich gut an: die Rahmenhandlung von coolern Rasern, die illegale Autorennen fahren und korrupten Arschloch-Polizisten könnte zwar nicht ferner meiner Gesinnung sein, aber das Fahren und Aufrüsten und Lackieren haben sie sehr schön hingekriegt. Und ich kann ja schlecht bei Shootern argumentieren, dass Realität und Spiel zwei Paar Schuhe sind und dann beim Autorennen den moralischen kriegen. :)

Death Stranding
Pokémon

Death Stranding und das neue Pokémon hab ich mir im Wesentlichen geholt, weil das ganze Internet so viel davon sprach und ich selber mal gucken wollte. Okay, und bei Pokémon weil ich als Kind etwas zu alt war für die Spiele und gern auch mal mitmachen wollte, das Sammeln und die süßen Biester haben mich angesprochen. Beide Spiele fand ich kurz sehr cool, aber dann bin ich etwas abgetropft und muss nochmal wieder den Dreh finden… Pokémon ist mir ein bisschen zu viel Grinding und letztlich sehr flaches Gameplay.
Death Stranding erlebe ich zwar als gelungenes Experiment zum Thema „making people care“ (about Gepäck, about Weiterentwicklung und Austausch und Gefallen unter den Spielenden), aber es zu spielen ist irgendwie auch… anstrengend. I care nämlich, und wenn meine Waren dann kaputtgehen kriege ich schlechte Laune. Geil, dass das funktioniert, das ist schon auch Kunst, aber naja, schlechte Laune fesselt eben nicht so.

Ehrbare Erwähnung für Lonely Mountains, ein tolles Indiespiel aus Berlin, dass mich eine Weile sehr im Bann hatte (sieht super aus, ist knackig schwer aber freundlich ge-paced), Gorogoa (ganz, ganz tolles Rätselspiel, das man unbedingt mal gespielt haben sollte, auch wenn oder auch weil es recht kurz ist) und Baba is you (ganz, ganz verrücktes Rätselspiel, das mich vom Kopf her irgendwann einfach abgehängt hat, aber die Grundidee, dass man die Spielregeln selbst manipuliert, ist brilliant). Wilmot’s Warehouse ist ein Sortierspiel, für das ich noch die passende Person zum mitspielen suche… Lustige Idee: man sortiert Waren in sein Warenhaus ein, die dann später wieder verlangt werden – und dann muss man wissen, wo was liegt. Und natürlich werden es immer mehr verschiedene Sachen. Macht am meisten Spaß wenn man selber eigentlich in echt aufräumen muss. 🙈

Nicht so sehr im Gedächtnis geblieben sind The Surge, das ich aber eine Weile als „Bloodborne im SciFi-Setting“ gut fand, Cadence of Hyrule, das erste Zelda-Spiel, bei dem Nintendo einem Indie-Entwickler eine Lizenz gegeben hat, sodass es jetzt ein Rhythm-Game im Zelda-Universum gibt, und das im Grunde tolle What remains of Edith Finch, eine interaktive Geschichte über die Todesfälle in der Familie Finch. Würde ich eigentlich gern nochmal ran, das gilt als Meilenstein und ich mochte den Anfang auch echt gern.

Als nächstes freue ich mich schon auf Journey to the Savage Planet, aber das kommt erst im Januar, muss also dann besprochen werden. Besagter Freund Micha und ich haben vor kurzem vereinbart, dass wir beide pro Quartal ein Spiel einbringen, das wir dann gemeinsam zocken. Es war nämlich ziemlich schwierig, welche zu finden, die wir beide gleichermaßen toll finden, also laden wir jeweils ein, über den Tellerrand zu schauen. Das wird cool, glaub ich. Factorio (von mir) und Need for Speed (von ihm) waren die ersten beiden Spiele, die wir nach dieser Idee spielen, und Journey to the Savage Planet wird meine Empfehlung für Quartal 1!

Könnte ich eigentlich ganz gut nutzen, um dann jeweils drüber zu bloggen… Die Quartely Games, eins was ich eh super finde und eins, wo Micha dachte, es könnte was für mich sein und ich dann schauen werde, welchen Zugang ich so finde.

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